Knappschaftsfahnen
1815 | „blaue Fahne“ |
1875 | Standarte – gefertigt in der Manufaktur von Johann Georg Schreibmayr in München (= erste Adresse für Fahnen und Paramente)
In einem Begleitbrief beschrieb der Fabrikant die Fahne so: „1 Standarte, 110 cm groß, Vorderseite weiß, Seidendamast I D 52, Ölgemälde Hl. Barbara mit Umrahmung in ächter Gold-Hochstickerei, außen ächte Goldborten, Rückseite hellblau Seidendamast I D 52 in Flachstickerei, Inschrift in ächt Silber, oben ein grüner Kranz mit weißer Schleife, in den vier Ecken farbige Füllhörner, außen ächte Silberborten. Wimpel weiß und blau, Die Standarte und die Wimpel unten mit ächten Goldsilberfransen besetzt, an der Wimpel eine Goldsilberquaste ferners ein vergoldetes Gitter, Stange – kostet 400 Golden“.
aus: Haller, Reinhard: Bergbau und Knappschaft in Bodenmais, 1975
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1887 | Kirchenfahne – gefertigt in der Kunststickereianstalt Rieppel, München
Museum Historisches Besucherbergwerk BHS am Silberberg |
1975
2025
| Standarte – angefertigt anlässlich des 3. Deutschen Bergmannstages in Bodenmais
Am Barbaratag 2025 feierte die Standarte des Knappschaftsvereins ihr 150-jähriges Jubiläum. Aus diesem feierlichen Grund wurde Sie im Festgottesdienst ein zentrales Element im Altarraum.
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